Soldatinnen und Soldaten nach traumatischen Erlebnissen besser unterstützen

DHV-Präsident Dr. Gerd Müller setzt sich für einen Ausbau der Nachbetreuungsprogramme ein


Die Verantwortung der täglich im In- und Ausland im Einsatz befindlichen Soldatinnen und Soldaten ist groß. Insbesondere während kriegerischer Auseinandersetzungen sind Soldatinnen und Soldaten immer wieder mit schweren Schicksalen, Verwundungen und Tod konfrontiert. Werden solche Erlebnisse nicht hinreichend bewältigt, kann dies zu posttraumatischen Belastungsstörungen führen. Um die Eindrücke zu verarbeiten, können Soldatinnen und Soldaten an Nachbereitungsseminaren oder an einer Präventivkur teilnehmen.

„Diese Möglichkeiten sind weiter auszubauen“, so DHV-Präsident Dr. Gerd Müller. Der Deutsche Heilbäderverband setzt sich für eine generelle Nachbetreuung von mindestens drei Wochen in einer speziell dafür ausgerichteten Kur- und Therapieklinik ein. Dieses Angebot sollte auch den Familienangehörigen offenstehen. „Die Soldatinnen und Soldaten, die für das Gemeinwohl einstehen, dürfen mit ihren zum Teil stark traumatisierenden Erlebnissen nicht allein gelassen werden. Wir müssen in die Gesundheit und Wiedereingliederung in den Familienverbund investieren, und zwar mehr, als es bisher der Fall war“, so Dr. Müller abschließend.
Pressemitteilung zum Download (PDF):