Mit der Bad Krozinger - Erklärung zur Stärkung der Prävention hat der Deutsche Heilbäderverband ein 10-Punkte-Konzept zum Ausbau der Präventionsleistungen in Deutschland vorgelegt. „Investitionen in Gesundheit spart Kosten bei den Kassen und schafft Lebensglück und Zufriedenheit“, so fasste Dr. Müller in seiner Funktion als DHV-Präsident seine Ausführungen zusammen. „Mit der aktuell geführten Burnout-Debatte wird immer mehr deutlich, dass die hohen Leistungsanforderungen an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu häufiger werdenden krankheitsbedingten Ausfällen und hohen betrieblichen Kosten führen. Wir müssen mehr in die Gesundheitserhaltung und Förderung investieren, ansonsten werden wir von einer gewaltigen Zukunftswelle an Krankheitskosten überrollt“, so der DHV-Präsident Gerd Müller in seinen Forderungen an Politik und Krankenkassen. Im Rahmen der Präventionsstrategie der Bundesregierung gelte es die gesetzlichen Präventionsleistungen der Kassen präzise zu definieren, insbesondere auf betriebliche Präventionsprogramme auszuweiten und als Pflichtkatalog festzuschreiben. Zur Finanzierung müsste dabei eine Umverteilung im Rahmen eines Vorsorgebonus für die Kassen, der sich aus dem Morbi-Zuschlag (morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs, kurz Morbi-RSA) finanziert, treten. Es sei geradezu paradox, dass die Kassen im Rahmen des Morbi-Zuschlages für die Krankheitsbilder ihrer Versicherten belohnt werden, aber für Vorsorgeleistungen und die Verhinderung von Krankheitsleiden kein Geld hätten. Die derzeitige Summe von weniger als 5,00 € an Präventionsleistungen pro Versicherten und Jahr im Verhältnis zu 3500,00 € Krankheitskosten pro Versicherten und Jahr zeige das Missverhältnis.
Die Heilbäder und Kurorte in Deutschland haben sich als moderne Gesundheitskompetenzzentren gerade im Zukunftsfeld Prävention mit neuen, umfassenden und qualitätsgesicherten Leistungsangeboten aufgestellt. Die ambulante Kur mit einem gesetzlich finanzierten Gesundheitscheck mit einem Kostenumfang von ca. 450,00 € sei der ideale Vorsorgeeinstieg für die Versicherten zur Vorbeugung von chronischen Krankheitsbildern.
80 Prozent der Menschen in Deutschland wüssten nicht Bescheid über ihren Blutdruck, ihre Cholesterinwerte und aufkommenden Diabetes. Mit dem gesetzlich finanzierten Vorsorgecheck im Rahmen einer ambulanten Kur, die im Übrigen von den Versicherten in ihren Kosten komplett selber getragen wird, könnten Milliarden Euro an Folgekosten verhindert werden. Das Prophylaxe- und Präventionskonzept im Bereich der zahnärztlichen Versorgung könne Vorbild sein.
Wer heute Präventionsangebote nach wie vor als Marketing-Gag der Kassen abtut, habe nichts von den auf uns zukommenden gewaltigen Herausforderungen, der sich aufbauenden Volks-krankheiten, verstanden.
Angesichts des demografischen Wandels, veränderter Lebensbedingungen und hoher Leistungsanforderungen im Beruf, zeichnet sich ab, dass kostenintensive chronisch degenerative Erkrankungen gewaltig zunehmen. Ein großer Bevölkerungsanteil leidet heute bereits an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes, Allergien, Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates sowie einer zunehmenden Welle von psychischen Erkrankungen. “Diese auf uns zukommende Welle wird uns nicht nur kostenmäßig niederwalzen“, so DHV-Präsident Müller. „Wir werden auch persönlich darunter leiden. Daher bedarf es dem Paradigmenwechsel hin zu einer nachhaltigen Lebensweise und zu einer Stärkung der Gesundheitsvorsorge in allen Lebensbereichen von der Geburt bis ins hohe Alter. Prävention muss zu einem umfassenden Thema in Gesellschaft und Politik gemacht werden“.
Die Heilbäder und Kurorte in Deutschland haben sich als moderne Gesundheitskompetenzzentren gerade im Zukunftsfeld Prävention mit neuen, umfassenden und qualitätsgesicherten Leistungsangeboten aufgestellt. Die ambulante Kur mit einem gesetzlich finanzierten Gesundheitscheck mit einem Kostenumfang von ca. 450,00 € sei der ideale Vorsorgeeinstieg für die Versicherten zur Vorbeugung von chronischen Krankheitsbildern.
80 Prozent der Menschen in Deutschland wüssten nicht Bescheid über ihren Blutdruck, ihre Cholesterinwerte und aufkommenden Diabetes. Mit dem gesetzlich finanzierten Vorsorgecheck im Rahmen einer ambulanten Kur, die im Übrigen von den Versicherten in ihren Kosten komplett selber getragen wird, könnten Milliarden Euro an Folgekosten verhindert werden. Das Prophylaxe- und Präventionskonzept im Bereich der zahnärztlichen Versorgung könne Vorbild sein.
Wer heute Präventionsangebote nach wie vor als Marketing-Gag der Kassen abtut, habe nichts von den auf uns zukommenden gewaltigen Herausforderungen, der sich aufbauenden Volks-krankheiten, verstanden.
Angesichts des demografischen Wandels, veränderter Lebensbedingungen und hoher Leistungsanforderungen im Beruf, zeichnet sich ab, dass kostenintensive chronisch degenerative Erkrankungen gewaltig zunehmen. Ein großer Bevölkerungsanteil leidet heute bereits an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes, Allergien, Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates sowie einer zunehmenden Welle von psychischen Erkrankungen. “Diese auf uns zukommende Welle wird uns nicht nur kostenmäßig niederwalzen“, so DHV-Präsident Müller. „Wir werden auch persönlich darunter leiden. Daher bedarf es dem Paradigmenwechsel hin zu einer nachhaltigen Lebensweise und zu einer Stärkung der Gesundheitsvorsorge in allen Lebensbereichen von der Geburt bis ins hohe Alter. Prävention muss zu einem umfassenden Thema in Gesellschaft und Politik gemacht werden“.
