Mehr Unterstützung für traumatisierte Soldatinnen und Soldaten sowie deren Angehörige

21.09.2011 Die medizinische und therapeutische Betreuung von Soldatinnen und Soldaten im Anschluss an den Auslandseinsatz war das Thema während eines Treffens zwischen dem DHV-Präsidenten Dr. Gerd Müller, dem Inspekteur des Sanitätsdienstes, Generaloberstabsarzt Dr. Kurt-Bernhard Nakath und seinem designierten Nachfolger, Generalstabsarzt Dr. Ingo Patschke.

„Ich halte eine generelle Nachbetreuung von mindestens drei Wochen in einer speziell dafür ausgerichteten Kur- und Therapieklinik für notwendig. Ebenso sollte dieses Angebot auch den Familienangehörigen offenstehen. Die Soldatinnen und Soldaten, die für das Gemeinwohl einstehen, dürfen mit ihren zum Teil stark traumatisierenden Erlebnissen nicht allein gelassen werden. Wir müssen in die Gesundheit und Wiedereingliederung in den Familienverbund investieren, und zwar mehr, als es bisher der Fall war“, so Müller.
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