06.07.2011
Der Deutsche Heilbäderverband e.V. begrüßt die Präventionsdebatte des Deutschen Bundestages und fordert die Kassen auf, mehr in Prävention zu investieren.
Anlässlich der Debatte im Bundestag zur Prävention und Gesundheitsvorsorge sowie aufgrund der Diskussion im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages über den Bericht des Bundesrechnungshofes zur Durchführung von Mutter-/Vater-Kind-Maßnahmen fordert der Präsident des Deutschen Heilbäderverbandes e. V. (DHV), Dr. Gerd Müller, die Kassen auf, ihre restriktive Bewilligungspraxis zu beenden und mehr in Prävention zu investieren.
„Gesundheitsförderung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, so Dr. Müller. Bei medizinischer Indikation ist eine Mutter-/Vater-Kind-Maßnahme eine Pflichtleistung der Krankenkassen. Obwohl dieser Anspruch besteht, bescheinigt der Bericht des Bundesrechnungshofes den Krankenkassen willkürliches Verwaltungshandeln. „Hiergegen muss mit aller Entschiedenheit vorgegangen werden“, erklärt DHV-Präsident Dr. Gerd Müller. Ferner müssten die Fragebögen und die Beurteilungsrichtlinie, nach der Krankenkassen über eine Bewilligung oder Ablehnung der Maßnahme entscheiden, überarbeitet und vereinheitlicht werden. „Wir brauchen ein für alle nachvollziehbares und transparentes Verfahren“, fordert Dr. Müller.
Darüber hinaus appelliert er an die Krankenkassen, grundsätzlich mehr in die Prävention zu investieren. Derzeit geben die deutschen Krankenkassen pro Patient und Jahr gerade einmal drei Euro für Gesundheitsförderung aus. Dr. Müller: „Gesundheit ist das höchste Lebensgut und zudem von tragender Bedeutung für die Gesamtgesellschaft. Vorsorge ist kostenwirksamer als Kompensation und Reparatur.“ Durch gezielte Prävention könnten generelle Einsparungen der Krankheitsausgaben von 25 bis 30 Prozent realisiert werden.
Die Präventionsdebatte des Deutschen Bundestages auf der Basis von Initiativanträgen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen bezeichnete der DHV-Präsident daher als einen wichtigen Schritt zur Neubewertung der Bedeutung der Prävention. „Wir brauchen eine gesundheitsfördernde Gesamtstrategie“, so Dr. Müller. Der DHV begrüßt daher die Debatte zur Prävention und Gesundheitsvorsorge im Deutschen Bundestag außerordentlich dankt allen Parteien, dass dieses wichtige Thema in Angriff genommen wird.
Anlässlich der Debatte im Bundestag zur Prävention und Gesundheitsvorsorge sowie aufgrund der Diskussion im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages über den Bericht des Bundesrechnungshofes zur Durchführung von Mutter-/Vater-Kind-Maßnahmen fordert der Präsident des Deutschen Heilbäderverbandes e. V. (DHV), Dr. Gerd Müller, die Kassen auf, ihre restriktive Bewilligungspraxis zu beenden und mehr in Prävention zu investieren.
„Gesundheitsförderung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, so Dr. Müller. Bei medizinischer Indikation ist eine Mutter-/Vater-Kind-Maßnahme eine Pflichtleistung der Krankenkassen. Obwohl dieser Anspruch besteht, bescheinigt der Bericht des Bundesrechnungshofes den Krankenkassen willkürliches Verwaltungshandeln. „Hiergegen muss mit aller Entschiedenheit vorgegangen werden“, erklärt DHV-Präsident Dr. Gerd Müller. Ferner müssten die Fragebögen und die Beurteilungsrichtlinie, nach der Krankenkassen über eine Bewilligung oder Ablehnung der Maßnahme entscheiden, überarbeitet und vereinheitlicht werden. „Wir brauchen ein für alle nachvollziehbares und transparentes Verfahren“, fordert Dr. Müller.
Darüber hinaus appelliert er an die Krankenkassen, grundsätzlich mehr in die Prävention zu investieren. Derzeit geben die deutschen Krankenkassen pro Patient und Jahr gerade einmal drei Euro für Gesundheitsförderung aus. Dr. Müller: „Gesundheit ist das höchste Lebensgut und zudem von tragender Bedeutung für die Gesamtgesellschaft. Vorsorge ist kostenwirksamer als Kompensation und Reparatur.“ Durch gezielte Prävention könnten generelle Einsparungen der Krankheitsausgaben von 25 bis 30 Prozent realisiert werden.
Die Präventionsdebatte des Deutschen Bundestages auf der Basis von Initiativanträgen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen bezeichnete der DHV-Präsident daher als einen wichtigen Schritt zur Neubewertung der Bedeutung der Prävention. „Wir brauchen eine gesundheitsfördernde Gesamtstrategie“, so Dr. Müller. Der DHV begrüßt daher die Debatte zur Prävention und Gesundheitsvorsorge im Deutschen Bundestag außerordentlich dankt allen Parteien, dass dieses wichtige Thema in Angriff genommen wird.
