17.05.2011
Der DHV entwickelt eigene Vorstellungen.
Mit Blick auf die im Koalitionsvertrag vereinbarte Präventionsstrategie der Bundesregierung haben sowohl die Fraktion der SPD als auch die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen einen Entschließungsantrag zum Thema Prävention und Gesundheitsförderung dem Deutschen Bundestag vorgelegt. Der Deutsche Heilbäderverband e.V. (DHV) begrüßt es außerordentlich, dass sich die beiden Fraktionen dieses Themas annehmen.
In ihren Anträgen unterstreichen beide Fraktionen den dringenden Handlungsbedarf im Bereich der Prävention und der Gesundheitsförderung. Eine steigende Lebenserwartung und der daraus resultierende Versorgungsbedarf, die Zunahme chronischer Erkrankungen und die ungleiche Verteilung von Gesundheitschancen bedürfen einer deutlichen Stärkung der Prävention und Gesundheitsförderung, schreiben die Mitglieder der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die Mitglieder der Fraktion der SPD verweisen zudem darauf, dass angesichts veränderter Rahmenbedingungen in den sozialen Sicherungssystemen die Notwendigkeit der Vermeidung von Krankheits- und Krankheitsfolgekosten an Bedeutung gewinne. In ihren Anträgen machen beide Fraktionen wichtige Vorschläge für eine gesundheitsfördernde Gesamtstrategie.
Zum Thema Prävention entwickelt der DHV zurzeit ein eigenes Thesenpapier, das beim diesjährigen Bädertag verabschiedet werden soll. Mit ihren Gesundheitszentren sind die deutschen Heilbäder und Kurorte ein verlässlicher Partner bei der Stärkung der Gesundheit. Sämtliche Bereiche der Prävention und Gesundheitsförderung werden in den deutschen Heilbädern und Kurorten abgedeckt. Neben der dringend erforderlichen Wiederaufnahme der Arbeit an einem Gesetz zur Stärkung der Prävention, wird der DHV in seinem Präventionspapier daher die exklusive Einbindung der Heilbäder und Kurorte in einem Präventionsgesetz fordern. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Forderung sein, die ambulanten Vorsorgeleistungen (Kuren) nach § 23 Abs. 2 und Abs. 4 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch von einer „Kann-Leistung“ in eine Pflichtleistung der Gesetzlichen Krankenkassen umzuwandeln. Darüber hinaus setzt sich der DHV für eine „Stiftung Gesundheitstest“ ein, die analog der Stiftung Warentest errichtet werden soll.
Zum Präventionspapier erklärt DHV-Präsident Dr. Gerd Müller: „Angesichts einer alternden Gesellschaft mit einer ständig steigenden Lebenserwartung sehen wir uns mit neuen Chancen und Herausforderungen konfrontiert. Während wir heute noch viel zu sehr auf die Finanzierung von Krankheiten fixiert sind, gilt es, das Einsparpotential einer langfristig angelegten Prävention zu sehen und zu nutzen. Wir brauchen einen Paradigmenwechseln in der Gesundheitspolitik. Wir müssen die Prävention stärken, um Krankheitskosten zu senken“.
Mit Blick auf die im Koalitionsvertrag vereinbarte Präventionsstrategie der Bundesregierung haben sowohl die Fraktion der SPD als auch die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen einen Entschließungsantrag zum Thema Prävention und Gesundheitsförderung dem Deutschen Bundestag vorgelegt. Der Deutsche Heilbäderverband e.V. (DHV) begrüßt es außerordentlich, dass sich die beiden Fraktionen dieses Themas annehmen.
In ihren Anträgen unterstreichen beide Fraktionen den dringenden Handlungsbedarf im Bereich der Prävention und der Gesundheitsförderung. Eine steigende Lebenserwartung und der daraus resultierende Versorgungsbedarf, die Zunahme chronischer Erkrankungen und die ungleiche Verteilung von Gesundheitschancen bedürfen einer deutlichen Stärkung der Prävention und Gesundheitsförderung, schreiben die Mitglieder der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die Mitglieder der Fraktion der SPD verweisen zudem darauf, dass angesichts veränderter Rahmenbedingungen in den sozialen Sicherungssystemen die Notwendigkeit der Vermeidung von Krankheits- und Krankheitsfolgekosten an Bedeutung gewinne. In ihren Anträgen machen beide Fraktionen wichtige Vorschläge für eine gesundheitsfördernde Gesamtstrategie.
Zum Thema Prävention entwickelt der DHV zurzeit ein eigenes Thesenpapier, das beim diesjährigen Bädertag verabschiedet werden soll. Mit ihren Gesundheitszentren sind die deutschen Heilbäder und Kurorte ein verlässlicher Partner bei der Stärkung der Gesundheit. Sämtliche Bereiche der Prävention und Gesundheitsförderung werden in den deutschen Heilbädern und Kurorten abgedeckt. Neben der dringend erforderlichen Wiederaufnahme der Arbeit an einem Gesetz zur Stärkung der Prävention, wird der DHV in seinem Präventionspapier daher die exklusive Einbindung der Heilbäder und Kurorte in einem Präventionsgesetz fordern. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Forderung sein, die ambulanten Vorsorgeleistungen (Kuren) nach § 23 Abs. 2 und Abs. 4 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch von einer „Kann-Leistung“ in eine Pflichtleistung der Gesetzlichen Krankenkassen umzuwandeln. Darüber hinaus setzt sich der DHV für eine „Stiftung Gesundheitstest“ ein, die analog der Stiftung Warentest errichtet werden soll.
Zum Präventionspapier erklärt DHV-Präsident Dr. Gerd Müller: „Angesichts einer alternden Gesellschaft mit einer ständig steigenden Lebenserwartung sehen wir uns mit neuen Chancen und Herausforderungen konfrontiert. Während wir heute noch viel zu sehr auf die Finanzierung von Krankheiten fixiert sind, gilt es, das Einsparpotential einer langfristig angelegten Prävention zu sehen und zu nutzen. Wir brauchen einen Paradigmenwechseln in der Gesundheitspolitik. Wir müssen die Prävention stärken, um Krankheitskosten zu senken“.
