16.02.2011
Mehr als zwei Drittel der 2,3 Millionen von der Pflegeversicherung anerkannten Pflegebedürftigen werden derzeit zu Hause von Familienangehörigen versorgt. Die Zahl der Pflegbedürftigen wird sich aufgrund der demographischen Entwicklung bis 2030 verdoppeln, so der Präsident des Deutschen Heilbäderverbandes e. V. (DHV), Dr. Gerd Müller. Die Pflege zu Hause ist, solange sie möglich ist, der stationären Pflege vorzuziehen. Sie ist menschlich von unschätzbarem Wert und zudem wesentlich kostengünstiger als die stationäre Heimpflege. Die betroffenen Familien und insbesondere die meist am stärksten in die Pflege eingebundenen Frauen stehen unter hohem physischem und psychischem Druck. Sie leisten Schwerstarbeit in den Familien und verdienen eine stärkere Unterstützung der Pflege- und Krankenkassen, so Dr. Müller.
Der Vorschlag von Gesundheitsminister Rösler durch eine Pflegekur in die Gesundheit pflegender Angehöriger zu investieren, ist sinnvoll und weitblickend. Es macht großen Sinn, vorbeugend in die Gesundheit der stark belasteten Familien zu investieren, bevor es zum Zusammenbruch der familiären Pflegestrukturen kommt. Die deutschen Kur- und Heilbäder sind hierbei kompetente Partner. Sie bieten durch spezielle Therapieangebote eine jeweils maßgeschneiderte Kur für pflegende Familienangehörige an.
Gesundheitsminister Rösler hat die Zeichen der Zeit erkannt und hat unsere Unterstützung bei der Umsetzung. Bei den Krankenkassen sieht Müller allerdings noch kein langfristiges Denken. Ein Negativbeispiel sei die restriktive Genehmigungspraxis und die dramatisch sinkenden Bewilligungszahlen von sogenannten Mutter-Kind-Kuren in Deutschland, so Müller. Die Kassen müssen sich jetzt bewegen und ihre kurzfristige Politik, nur Krankheit zu finanzieren und nicht in Gesundheit zu investieren, ändern. Die Krankenkassen müssen einen Richtungswechsel hin zur Stärkung der Gesundheit der Familien und insbesondere der Mütter leisten, so Müller.
Der Vorschlag von Gesundheitsminister Rösler durch eine Pflegekur in die Gesundheit pflegender Angehöriger zu investieren, ist sinnvoll und weitblickend. Es macht großen Sinn, vorbeugend in die Gesundheit der stark belasteten Familien zu investieren, bevor es zum Zusammenbruch der familiären Pflegestrukturen kommt. Die deutschen Kur- und Heilbäder sind hierbei kompetente Partner. Sie bieten durch spezielle Therapieangebote eine jeweils maßgeschneiderte Kur für pflegende Familienangehörige an.
Gesundheitsminister Rösler hat die Zeichen der Zeit erkannt und hat unsere Unterstützung bei der Umsetzung. Bei den Krankenkassen sieht Müller allerdings noch kein langfristiges Denken. Ein Negativbeispiel sei die restriktive Genehmigungspraxis und die dramatisch sinkenden Bewilligungszahlen von sogenannten Mutter-Kind-Kuren in Deutschland, so Müller. Die Kassen müssen sich jetzt bewegen und ihre kurzfristige Politik, nur Krankheit zu finanzieren und nicht in Gesundheit zu investieren, ändern. Die Krankenkassen müssen einen Richtungswechsel hin zur Stärkung der Gesundheit der Familien und insbesondere der Mütter leisten, so Müller.
