24.03.2011
Trotz steigender touristischer Zahlen bleibt die wirtschaftliche Lage der Heilbäder und Kurorte in Deutschland angespannt. Bäderpräsident Dr. Gerd Müller fordert die feste Verankerung der Prävention in allen Politikbereichen!
Der Inlandstourismus in Deutschland ist wieder im Kommen. Dies zeigt der Anstieg der Übernachtungen in den Beherbergungsbetrieben um 3 Prozent auf 380,3 Millionen.
Diesen Trend spürten 2010 auch die deutschen Kur- und Heilbäder, die erstmalig die 20 Millionen Grenze bei den Gästeankünften erreichten. Damit liegt der Anstieg mit 2,99 Prozent im Vergleich zu den letzten Jahren überdurchschnittlich hoch. Einen besonders deutlichen Anstieg verzeichneten dabei die Mineral- und Moorheilbäder, die sich einen Anteil von über 38 Prozent der Ankünfte sicherten. Dieser positive Trend ist in allen Sparten der deutschen Heilbäder und Kurorte erkennbar.
Auch bei den Übernachtungen in den deutschen Kur- und Heilbädern lässt sich ein Anstieg von 0,13 Prozent (102,8 Millionen) verbuchen. Die Übernachtungen in den Heilbädern und Kurorten machen rund 30 Prozent der deutschlandweiten Übernachtungen aus. Der Anstieg liegt zwar unter der bundesweiten Anstieg, hält sich dafür im Gegensatz zum bundesweiten Einfall 2009 in den letzten Jahren trotz wirtschaftlicher Rahmenbedingungen konstant.
Darüber hinaus liegen die Kur- und Heilbäder auch bei den internationalen Übernachtungen ganz vorn, mit einem Anstieg der Übernachtungen um 29,18 Prozent. Diese Steigerung liegt deutlich über dem bundesweiten Anstieg von 10 Prozent gegenüber dem Jahr 2009.
„Dennoch ist die wirtschaftliche Situation der Heilbäder und Kurorte angespannt.“, so Dr. Gerd Müller, Präsident des Deutschen Heilbäderverbandes e. V. Insbesondere die Gesetzlichen Krankenkassen genehmigen immer weniger Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen, obwohl wissenschaftlich bewiesen ist, dass Krankheitskosten durch gezielte Präventionsmaßnahmen reduziert werden können. Allein für die Diabetes-Behandlung werden Einsparpotentiale von 27 Mrd. Euro vorhergesagt. Für jeden in die Prävention investierten Euro können zwischen 3 und 10 Euro gespart werden!
Der Inlandstourismus in Deutschland ist wieder im Kommen. Dies zeigt der Anstieg der Übernachtungen in den Beherbergungsbetrieben um 3 Prozent auf 380,3 Millionen.
Diesen Trend spürten 2010 auch die deutschen Kur- und Heilbäder, die erstmalig die 20 Millionen Grenze bei den Gästeankünften erreichten. Damit liegt der Anstieg mit 2,99 Prozent im Vergleich zu den letzten Jahren überdurchschnittlich hoch. Einen besonders deutlichen Anstieg verzeichneten dabei die Mineral- und Moorheilbäder, die sich einen Anteil von über 38 Prozent der Ankünfte sicherten. Dieser positive Trend ist in allen Sparten der deutschen Heilbäder und Kurorte erkennbar.
Auch bei den Übernachtungen in den deutschen Kur- und Heilbädern lässt sich ein Anstieg von 0,13 Prozent (102,8 Millionen) verbuchen. Die Übernachtungen in den Heilbädern und Kurorten machen rund 30 Prozent der deutschlandweiten Übernachtungen aus. Der Anstieg liegt zwar unter der bundesweiten Anstieg, hält sich dafür im Gegensatz zum bundesweiten Einfall 2009 in den letzten Jahren trotz wirtschaftlicher Rahmenbedingungen konstant.
Darüber hinaus liegen die Kur- und Heilbäder auch bei den internationalen Übernachtungen ganz vorn, mit einem Anstieg der Übernachtungen um 29,18 Prozent. Diese Steigerung liegt deutlich über dem bundesweiten Anstieg von 10 Prozent gegenüber dem Jahr 2009.
„Dennoch ist die wirtschaftliche Situation der Heilbäder und Kurorte angespannt.“, so Dr. Gerd Müller, Präsident des Deutschen Heilbäderverbandes e. V. Insbesondere die Gesetzlichen Krankenkassen genehmigen immer weniger Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen, obwohl wissenschaftlich bewiesen ist, dass Krankheitskosten durch gezielte Präventionsmaßnahmen reduziert werden können. Allein für die Diabetes-Behandlung werden Einsparpotentiale von 27 Mrd. Euro vorhergesagt. Für jeden in die Prävention investierten Euro können zwischen 3 und 10 Euro gespart werden!
