Welche Anwendungen sind in den deutschen Kurorten und Heilbädern bei den Gästen besonders gefragt? Welche Therapien können für Sie interessant sein? Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Durchstöbern der Wohlfühl-Trends und stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung.
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AyurvedaDas Wort Ayurveda stammt aus der alten indischen Hochkultur und setzt sich aus Ayur = langes Leben und Veda = Wissen zusammen. Es beschreibt demnach die Lehre vom langen (und gesunden) Leben. |
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BalneotherapieDie Balneotherapie, auch Bädertherapie genannt, bezeichnet eine Behandlung mit Heilwässern (Trinkkuren), Heilpeloiden (Moor und Schlamm), Wasser (Hydrotherapie, Medizinische Bäder), Kälte und Wärme (Kneipp-Kur), Inhalationen und einer Umstellung der Ernährung. Auch das Klima des Kurortes spielt für die Genesung eine wichtige Rolle (z.B. Klimatherapie an der Küste). Eine stationär in einem Kurort durchgeführte balneologische Kur dauert in der Regel drei bis vier Wochen. Sie dient der Rehabilitation nach einer Krankheit, kann aber auch bei chronischen Leiden oder psychischer Belastung hilfreich sein. Neben stationären Kuren in einer Klinik werden viele Anwendungen auch ambulant angeboten. |
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Hot-Stone-TherapieBei der Anwendung wird der Körper zuerst mit einem tibetischen Heilkräuteröl eingerieben. Dann werden bis zu 40 sehr heiße Steine auf dem Körper platziert. Durch den Einsatz der erhitzten Steine dringt die Wärme bis in die tieferen Körperzonen ein und stimuliert so die Blutzirkulation. Im Anschluss folgt eine Massage mit warmen und gekühlten Steinen. Durch die Heiß-Kalt-Reize wird der Körper erfrischt. Das Ergebnis der Anwendung ist physisches und seelisches Gleichgewicht, allgemeines Wohlbefinden und die Aktivierung der körpereigenen Energiequellen. |
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KlimakurenDie besonderen klimatischen Eigenschaften verschiedener Kurorte können durch die Klimakuren intensiv genutzt werden. Klimatische Faktoren wie Reinheit, Feuchtigkeit, Bewegung und Erwärmung der Luft, Stärke und Dauer der Sonneneinstrahlung, Wetter- und Witterungseinflüsse, sowie die Jahreszeit sind entscheidend für die heilende Wirkung einer Klimakur. In Europa werden vorwiegend folgende klimatische Zonen für eine therapeutische Kur genutzt: Hochgebirge, Mittelgebirge und Küsten. Das Hochgebirge eignet sich bei relativ niedrigen Temperaturen, aber hoher Sonneneinstrahlung für eine Sonnenlichttherapie (Heliotherapie). Das Klima im Mittelgebirge gilt als besonders reizarm und mild, weshalb es sich zur allgemeinen Gesundheitsvorsorge, der Rehabilitation nach schweren Krankheiten, bei Herz-Kreislauf-, Atemwegs- und rheumatischen Erkrankungen eignet. Die Meersalzhaltige und reine Luft der Küste ist besonders bei Haut- oder Atemwegserkrankungen hilfreich. |
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SolebadAls Sole bezeichnet man natürliche Salzwasserquellen, die sich durch einen hohen Mineralsalzgehalt auszeichnen. Durch ein Solebad wird die Durchblutung der Haut angeregt und der Körper gegen Allergien sensibilisiert. Atemwegserkrankungen z. B. Bronchitis oder Asthma werden durch die Inhalation von solehaltigem Dampf gelindert. Dieser wirkt antibakteriell, schleimlösend und steigert die Selbstreinigungskräfte der Atemwege. |
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TrinkkurenWährend einer Trinkkur nimmt der Patient Heil- oder Thermalwasser zu sich, die positive Wirkungen auf den Magen, die Verdauung, die Nieren und die Mineralstoffversorgung haben. Die Wirkung von Trinkkuren wurde durch langjährige balneologische Wirkung bestätigt. Sie erfreut sich in den vergangenen Jahren wachsender Beliebtheit. |