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Prävention für alle!

Deutscher Heilbäderverband e. V. (DHV) fordert einen Paradigmenwechsel in der Gesundheitspolitik - Große Resonanz beim Parlamentarischen Gesundheitsfrühstück im Bundestag in Berlin

Die Präsidenten der beiden führenden Verbände, die sich aktiv für Prävention und Gesundheitsförderung einsetzen – Deutscher Heilbäderverband e. V. (DHV) und Kneipp-Bund e. V. - unterstrichen im Rahmen des 1. Parlamentarischen Gesundheitsfrühstücks vor insgesamt mehr als 100 Gästen die Bedeutung der Prävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

DHV-Präsident Dr. Gerd Müller: „Die Krankheiten, die durch einen ungesunden Lebensstil entstehen, sind schwer therapierbar und verursachen enorme gesellschaftliche Folgekosten. Im Jahr werden 240 Mrd. Euro für Krankheiten ausgegeben und gerade mal 5 Euro pro Versichertem in Prävention investiert.“

Studien belegen: 37 Millionen Erwachsene und rund 2 Millionen Kinder und Jugendliche sind übergewichtig oder adipös. Ein Viertel der Erwachsenen leidet an Herz-Kreislauf-Erkrankungen einschließlich Bluthochdruck. Jede fünfte Frau und jeder siebte Mann hat chronische Rückenschmerzen.

Der DHV fordert die Neuausrichtung der Gesundheitspolitik hin zu mehr Prävention, Prävention für alle, Einbeziehung der Heilbäder und Kurorte in den Setting-Ansatz, Stärkung von Setting-Ansatz und individueller Prävention, Einbeziehung der Ärzteschaft, Prävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe und die Kooperation auf Bundesebene.

In den deutschen Heilbädern und Kurorten kann in hervorragender Art und Weise auf vorhandenen modernen Konzepten, auf medizinischer Fachkompetenz und Infrastruktur aufgebaut werden. Heilbäder und Kurorte sind Leuchttürme im ländlichen, häufig strukturschwachen Raum. Seit über 500 Jahren stehen die Heilbäder und Kurorte für Prävention und Medical Wellness.
 

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