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Mehr Geld für ambulante Kuren!

Präsident des Deutschen Heilbäderverbandes e. V., Dr. Gerd Müller, fordert Neuausrichtung der Gesundheitspolitik

Lediglich 0,092 Prozent der Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung werden derzeit für ambulante Kuren verwandt. Dr. Gerd Müller, Präsident des Deutschen Heilbäderverbandes e. V. (DHV) fordert, dass die offene, ambulante Badekur zur Pflichtleistung wird und damit der Bedeutung der hochprädikatisierten Heilbäder und Kurorte in Deutschland entsprochen wird. „Ein weiterer Meilenstein für die deutsche Gesundheitswirtschaft ist die Neugestaltung des Präventionsgesetzes.“, so Dr. Gerd Müller. „Unsere deutschen Heilbäder und Kurorte sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, der aktiv in dieses Gesetz eingebunden werden muss.“

Über 20 Mio. Gäste mit 103 Mio. Übernachtungen 2008 meldeten die deutschen Kurorte und Heilbäder im Jahr 2008. Der jährliche Umsatz lag bei ca. 30 Mrd. Euro. Rund 350.000 Beschäftigten sind in diesem Bereich beschäftigt. Das Kur- und Bäderwesen verzeichnet zweistellige Zuwachsraten auch im Krisenjahr 2009.

Im Deutschen Heilbäderverband e. V. (DHV) sind die Heilbäderverbände der Bundesländer, der Verband Deutscher Badeärzte e.V. und die Vereinigung für Bäder- und Klimakunde e.V. vertreten und widmen sich allen Fragen des Heilbäderwesens.
Über diese Mitgliedsverbände repräsentiert der Deutsche Heilbäderverband e.V.
• ca. 300 hochprädikatisierte Heilbäder und Kurorte
• ca. 700 Badeärzte (Verband Deutscher Badeärzte e.V.)
• ca. 200 Mitglieder der wissenschaftlichen Vereinigung für Bäder- und Klimakunde e.V.
 

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