Durchatmen in Heilklimatischen Kurorten

Abkühlung an heißen Tagen

Die Sommerhitze macht vielen Menschen zu schaffen. Doch es gibt genügend Wege, die hohen Temperaturen auszuhalten. Durchatmen und Abkühlen lautet das Motto dieser Tage in Heilklimatischen Kurorten. Hier ist die Luft besonders rein und das Klima gut für die Gesundheit. Eine frische Brise ist in diesen Orten immer gewährleistet.

„Die hochsommerlichen Temperaturen kann bei empfindlichen, älteren und kranken Menschen auch zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen“, so der Präsident des Verbandes Deutscher Badeärzte Dr. med. Wenemoser. Beschwerden wie Kopfschmerzen, Mattigkeit, Übererregbarkeit, Schlaf- und Konzentrationsstörungen können bei diesen Wetterbedingungen, noch dazu bei reduziertem Durstgefühl, deutlich stärker ausfallen als an normalen Tagen, erklärt Dr. Wenemoser. In Heilklimatischen Kurorten sind die strengen staatlichen geprüften Voraussetzungen für ein angenehmes Klima durch folgende Ansprüche gewährleistet:
  • Ein Heilklimatischer Kurort braucht ein Bioklima, das therapeutisch anwendbar und durch Erfahrung bewährt ist.
  • Eine medizinisch-meteorologische Begutachtung belegt, dass die therapeutischen Einflüsse der klimatischen und lufthygienischen Gegebenheiten eine therapeutische Wirkung haben.
  • Klimatologen erstellen regelmäßig bioklimatologische und lufthygienische Gutachten, um die Einhaltung der Qualitätsstandards zu belegen.
  • Für die Klima-Therapie stehen erholsame Örtlichkeiten wie eine Liegehalle, ein Klimapavillon oder Liegewiesen zur Verfügung.
  • Umweltschutz wird groß geschrieben: dank einer konsequenten Verkehrsberuhigung, vielerorts Rauchverboten und einer gezielten Stadtplanung sowie Forstprogrammen bleiben Natur und Mensch im Einklang.

Was bewirkt Heilklima?

Heilklima ist nun nichts anderes als ein Klima, bei dem die Belastungsfaktoren auf lange Sicht nur minimal sind, hingegen stimulierende Reize bzw. Schonfaktoren überwiegen. Zur Therapie im Heilklima werden nun je nach Krankheit und nach individueller Konstitution stimulierende Faktoren und Schonfaktoren so genützt, dass der Körper sich regenerieren oder auch abhärten und vor Erkrankungen schützen kann.